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 | Forex-Markt und Trading, Forex- Fachbegriffe |
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Als Forex (Foreign Exchange market, FX Market, auch Devisenmarkt, Währungsmarkt) bezeichnet man den globalen Markt, auf dem Währungen (bzw. auf Währungen lautende Forderungen, d. h. so genannte Devisen) gehandelt werden. Der weltweite Devisenmarkt ist an keinen festen Börsenort gebunden, sondern wird durch das weltweite Netz der Interbankenbeziehungen konstituiert. Er ist der größte Finanzmarkt der Welt (Tagesumsatz ca. 4 Billionen Dollar). Ein Devisengeschäft beinhaltet den gleichzeitigen Kauf und Verkauf von unterschiedlichen Währungen am Interbankenmarkt. Dadurch bilden sich Tauschverhältnisse, so dass der Wert jeder Währung in der jeweils anderen ausgedrückt werden kann. Auf dem Devisenmarkt bildet sich so der nominale Wechselkurs als Preisverhältnis zwischen zwei Währungen.
Die Devisen werden sowohl auf Kassa als auch auf Terminmärkten gehandelt. Währungen werden immer in Paaren gehandelt. Es ist nicht möglich nur den Dollar zu kaufen: Man tauscht immer Euro gegen Dollar, Dollar gegen Yen und so weiter. Deswegen werden Währungskurse auch immer in Paaren angegeben, zum Beispiel "EURUSD 1.2963": Für einen Euro sind 1,2963 US-Dollar zu zahlen. An diesem Beispiel sieht man auch, daß die Quotierung bei vielen Währungspaaren bis zur vierten Stelle hinter dem Komma erfolgt. Im Handel zwischen Banken und größeren Unternehmen werden die Kurse inzwischen mit 5 oder 6 Kommastellen quotiert. Hintergrund ist die Einführung des Euro und der zunehmende Konkurrenzdruck der Handelspartner. Die Einführung des Euro hat im Vergleich zur Deutschen Mark die Marge halbiert und dazu geführt, dass sich ein Händler kaum noch vom anderen positiv abheben kann. Der Handel verläuft dabei nicht zentral über eine Börse, sondern meist direkt zwischen Finanzinstituten über entsprechende Händlernetze. Zunehmend sind unter den Teilnehmern auch Konzerne, Broker und private Spekulanten. Gehandelt wird rund um die Welt und rund um die Uhr (So 23h - Fr 23h MESZ), so dass die beteiligten Investoren jederzeit auf relevante Ereignisse reagieren können. Wesentlich dabei ist aber die dezentrale und weitgehend gesetzlich unregulierte Natur der Forex-Geschäfte. So können zwei Banken, die sich auf einen bestimmten Preis für ein Währungspaar einigen, einen gültigen Kurs abseits zentraler Strukturen festlegen. Im FOREX-Markt handeln Banken wie Spekulanten gewöhnlich mit Margin-Einsätzen - üblicherweise in der Größenordnung von 0,5 bis 2 Prozent des Handelswertes. So sind etwa, um im FOREX-Markt eine Million US-Dollar zu bewegen, bei 1 % Margin lediglich 10.000 US-Dollar Sichersheitsleistung notwendig. Dadurch entsteht eine Hebelwirkung, so dass sich trotz der relativ geringen Schwankungen der Wechselkurse in kurzer Zeit extreme Gewinne oder Verluste ergeben können.
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Die Veröffentlichungen von Konjunkturindikatoren haben großen Einfluss auf die Märkte. Nicht selten kommt es innerhalb von Sekunden zu Preisbewegungen, die zu großen Kursgewinnen führen können oder aber einem Konto bei einem mangelhaften Risikomanagement auch erheblichen Schaden zufügen können. Als Trader sollte man daher stets informiert sein, ob und wann an einem Handelstag Zahlen veröffentlich werden. Tages- und Wochentermine
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Fachbegriffe des Devisenhandels.
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Kurs, zu dem ein Finanzinstrument zum Verkauf angeboten wird.
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Kurs, zu dem ein Finanzinstrument zum Kauf angeboten wird.
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Größenordnung, in der gehandelt wird.
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Es besteht keine offene Position.
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Abkürzung für Foreign Exchange.
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Spekulation auf steigende Notierung.
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Standard-Handelsgröße ( 100.000 Einheiten der quotierten Basiswährung)
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(10.000 Einheiten)
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Betrag, der bei Eröffnung einer Position als Sicherheitsleistung hinterlegt werden muss.
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Bezeichnet die kleinste mögliche Bewegung, die ein Wechselkurs vollziehen kann.
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> bedeutet eine vorher ausgestoppte Position wieder aufnehmen.
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Spekulation auf fallende Notierungen.
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Differenz zwischen Bid- und Ask-Kurs.
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Eine Market-Order wird ohne Verzögerung zu dem vom Broker gestellten Preis ausgeführt.
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Aufträge mit dem Zusatz Limit werden erst dann ausgeführt, wenn die gestellten Quotierungen den Limit-Preis der Order erreicht haben.
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Stopp-Aufträge werden zum Marktpreis ausgeführt, sobald der Preis eine vorgegebene Kursmarke durchstößt.
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In einem Once-Cancels-Other-Auftrag (OCO " eine Order storniert eine andere Order")werden zwei separate Auträge miteinander verknüpft.
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Zu einer If-Done-Order("Sobald erledigt..")gehören stets zwei einzelne Aufträge. Die zweite Order wird erst aktiv, sobald die erste Order ausgeführt wurde.
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Ein großer Vorteil beim Handel von Terminkontrakten liegt darin, dass man mit Kapital agieren kann, das man genaugenommen überhaupt nicht zur Verfügung hat. Nur ein kleiner Teil des eingesetzten Kapitals muss tatsächlich auf dem Konto des Brokers ("Margin Account") hinterlegt sein. Entwickelt sich das Geschäft jedoch gegen den Trader, kann es zum gefürchteten "Margin-Call", dem Anruf des Brokers zur Erhöhung der Margin, kommen: man muss echtes Geld auf das Konto nachschießen um zu verhindern, dass die offenen Positionen zwangsaufgelöst werden.
Als "Margin Call" (oder auch "Variation Margin Call" bzw. "Performance Bond Call") wird die Nachschusspflicht bezeichnet, die bei Verlust der festgelegten Mindestdeckungshöhe des > Margin Accounts < angefordert wird.
Diese Pflicht zum Nachschuss dient dem Broker als Sicherheit, wenn die vorher geleisteten Einschüsse aufgebraucht sind, also z.B. bei einem endstandenden (Buch-) Verlust zu Lasten des Anlegers. Zwar ist ein bestimmter Spielraum beim "Margin Account" vorhanden, allerdings darf der Wert nicht unter die vorgegebene und festgelegte Maintenance Margin fallen.
Falls der Aufforderung zum Nachschuss nicht unverzüglich nachgekommen wird, ist der Broker berechtigt, die Deckung des Kontos auch gegen die Interessen des Traders durch die Schließung der Position herbeiführen. Wie man sieht ist sicherzustellen, sofern man "auf Margin" Handel treiben will, dass im Fall eines "Margin Calls" noch genügend Reserven vorhanden sind, auf die in kürzester Zeit zurückgegriffen werden können.
Bei Quotierungen von Devisen werden stets zwei Kurse angegeben: der Geld- und der Briefkurs. Diese werden auch als Bid (Geldkurs) und Ask (Briefkurs) bezeichnet. Zu ersterem sind andere Marktteilnehmer bereit, zu kaufen. Somit kann man zu diesem Kurs jederzeit verkaufen. Dagegen ist der Ask-Kurs jener Kurs, zu dem andere Marktteilnehmer bereit sind, zu verkaufen. Dies ist der Kurs, zu dem man jederzeit kaufen kann. Dementsprechend liegt der Bid-Kurs in der Regel stets unter dem Ask-Kurs. Die 'Differenz zwischen beiden Kursen wird auch als Spread bezeichnet. Würde man zum Ask kaufen und direkt wieder zum Bid verkaufen, würde diese Differenz als indirekte Kosten bzw. als Verlust anfallen. Der Break-even-Point ist der Punkt, an dem Erlös und Kosten einer eingegangenen Position gleich hoch sind und somit weder Verlust noch Gewinn erwirtschaftet wird. "Take profit" ist der englische Ausdruck für "Gewinne mitnehmen". Take Profit bedeutet also die Schließung einer Position mit Gewinn. Bei Devisen Signale geben wir oft eine Take Profit Order vor, die einen Devisen-Trade automatisch schließt, wenn der geplante Kurs erreicht ist.
Eine Verkaufs Trailing Stop Order setzt den Stop Price mittels eines fixen Betrags, auch genannt der "Trailing" Betrag, in einem gewissen Abstand unter dem Marktkurs fest. Wenn der Markt steigt, folgt ihm der Stop Price im gleichen Abstand, dem Trail Betrag, nach oben. Falls der Aktienkurs aber sinkt verändert sich der Stop Loss Price nicht. Ist der Stop Price erreicht wird in diesem Fall wird eine Market Order übermittelt. Diese Technik erlaubt es dem Investor seinen maximal möglichen Verlust zu limitieren, ohne dass er gezwungen wäre ein Limit auf den maximal möglichen Gewinn zu platzieren. "Buy" Trailing Stop Orders werden genau umgekehrt eingesetzt. Man benutzt sie in fallenden Märkten. Der Trailing- Stop bezieht sich bei einer Long- Position auf den Geld und bei einer Short- Position auf den Brief- Kurs.
Bei Carry Trades nehmen Investoren- insbesondere Banken, Hedgefonds, andere Unternehmen, aber auch Privatanleger- Geld in niedrig verzinslichen Währungen auf. Dieses Geld legen sie dann in Währungen an, die höhere Renditen bieten. Sie vereinnhmen die Zinsdifferenz, gehen dabei allerdings ein Wechselkursridiko ein.
Quotierungen ohne Beteiligung des US-Dollars werden als Crossrates bezeichnet. Die am häufigsten gehandelten Crossrates sind jeweils der Euro gegen den Japanischen Yen, das Britische Pfund und den Schweizer Franken. Möglich sind aber auch deutlich exotischere Quotierungen wie beispielsweise Mexikanische Pesos gegen Südafrikanischen Rands. Die Bedeutung von Crossrates hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Zum einen führt die Globalisierung zu einem höheren Außenhandel, der die Konvertierung von Devisen notwendig macht. Zum anderen stellen Crossrates vor allem für private Trader eine interessante Alternative zu Quotierungen gegenüber dem US-Dollar dar.
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Forex - Markt Infos
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Um eine fundamentale Analyse auf Wechselkurse durchzuführen ist eine umfassendere Betrachtung der Situation beider involvierter Währungsräume notwendig. Da es sich bei der wirtschaftlichen Entwicklung um ein System mit vielen gegenseitigen Abhängigkeiten und Beeinflussungen handelt, gibt es eine (fast) unüberschaubare Bandbreite an Einflussfaktoren, die für eine Prognose betrachtet werden sollten.
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Zu den wichtigsten Größen zählen unter anderem:
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Fiskalpolitik (Einflussnahme des Staates auf die Konjunktur)
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Geldpolitik (Handlungen der Notenbanken)
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Politische Entscheidungen und Entwicklungen
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Krisensituationen •
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Zukunftsaussichten
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Einfluss der Konjunkturindikatoren auf den Devisenmarkt
Das„National Bureau of Economic Research" hat 1999 in einer Studien den Einfluss von Veröffentlichungen auf den Devisenmarkt untersucht. Als Ergebnis der Studie wurde folgende Rangliste aufgestellt:
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Arbeitslosenzahlen
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Zinsen / Zinsentwicklung
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Inflation
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Zahlungsbilanz / Handelsbilanz
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BIP
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Einfluss auf den Devisenmarkt.
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Häufig kommt es vor, dass der Markt sich völlig anders verhält als die Reaktion, die nach den Lehrbüchern eigentlich zu erwarten gewesen wäre. Dies ist auf das teilweise irrationale Verhalten der Marktteilnehmer zurückzuführen: beinahe alle Marktteilnehmer werden bei ihren lnvestitions-und Trading-Entscheidungen auch von ihrer Psyche beeinflusst.
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Fazit
Die Veröffentlichungen von Konjunkturindikatoren haben großen Einfluss auf den Devisenmarkt. Nicht selten kommt es innerhalb von Sekunden zu Preisbewegungen, die zu großen Kursgewinnen führen können oder aber einem Konto bei einem mangelhaften Risikomanagement auch erheblichen Schaden zufügen können. Als Trader sollte man daher stets informiert sein, ob und wann an einem Handelstag Zahlen veröffentlich werde.WOCHENTERMINE
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Hinweis:
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Eine Investition in Derivate beinhaltet für den Investor ein hohes Maß an Risiko. Mit der üblicherweise geringen Margin (Sicherheitsleistung) im Derivate Handel ist eine extrem große Hebelwirkung verbunden, daher können relativ kleine Preisänderungen im Derivate Handel zu bedeutenden Verlusten eines Anlegers führen. Unter bestimmten Umständen können Verluste sogar weit über den Rahmen des Handelskontos gehen. Der Derivate Handel ist nur für den besonders erfahrenen Händler geeignet. Im Zweifelsfall empfiehlt es sich den Rat eines unabhängigen Beraters einzuholen.
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Ausdrücklich weise ich auf die im Wertpapier - Futures und Devisenhandel, erheblichen Risiken hoher Wertverluste hin. Die hier wiedergegebenen Inhalte dürfen keinesfalls als Kauf - beziehungsweise Verkaufsempfehlung oder Beratung aufgefasst werden. Sie dienen nur zur Information über meine persönlichen Anlageentscheidungen.
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